Samstag, Mai 04, 2019

three states of being... (alive) - the 2nd upload, cause the first one was subject to "fragility"

Hallo liebe Blogleser,

eines von drei Dingen ist mit meinem letzten Blogeintrag passiert, als er schon zwei Tage online war:

1.)
Ein NSA-Spionage-Satellit hat sich aus dem Orbit über Eschersheim heraus, unerlaubterweise, Zugriff auf die persönlichen Daten meines PC`s verschafft, aber nichts stehlen können, außer den letzten Blogeintrag, der scheinbar für die nationale, amerikanische Sicherheit, von entscheidender Bedeutung war.

oder

2.)
Russische Cybercrime-Hacker aus Lipezk, gerade in St. Petersburg unterwegs, als zwei Familien mit Kindern getarnt, also als harmlose Touristen, haben sich, trickreich und ohne Skrupel, Zugriff auf meine Cockail-Rezepte und Bilder verschafft, um sich vor Ort das Leben mit noch feineren und more "sophisticated" Drinks, zu versüßen. Versehentlich, so schätze ich, wurde, quasi als "collateral damage" der eine Blogeintrag entfernt... such is life!


oder

3.)
Ich wollte nach dem Erhalt des ein oder anderen Hinweises und Nachfragen (danke Olga) nochmal den Punkt der Antifragility weiter ausführen, dazu den alten Post modifizieren, um dann aber bei copy-paste auf "schließen" statt "ignorieren" zu gehen, um dann festzustellen, dass alles gelöscht wurde. Sweet!
Ergänzend lässt sich selbstverständlich erwähnen, dass nach Konsum von mehren exzellenten Drinks "Fehler" in gesteigerter Form passieren können. ( "Mistakes were made" - Politikerjargon)
… by the way - dringende Buchempfehlung (Mistakes were made (but not by me) )
Übrigens haben Umfragen und Studien ergeben, dass das demotivierenste, dass man am Arbeitsplatz erleben kann ist, dass man vor den eigenen Augen, sein Werk zerstört bekommt, um es dann neu aufbauen zu müssen.

Ich gehe also den steinigen Weg des neu Schreibens, natürlich nicht als Repliakt, sondern als
neuen Blog. Das ist das schöne, wenn ich schreibe, was interessiert mich heute, was ich vor zwei Tagen schrieb (Abwandlung von Churchills Spruch), vs.  mal sehen, was heute so rauskommt.


Erst mal die harten Fakten.

Hier mein Turnierkalender für LAS VEGAS:

19JUN Anreise und PLO cash game

20JUN 11:00 Uhr, NLHE im Orleans, 25K guaranteed    - buy-in 150 USD

21JUN 12:10 Uhr NLHE im Venetian, 750K guaranteed - buy-in 600 USD
            18:00 Uhr NLHE im Orleans, 20K guaranteed     - buy-in 130 USD

22JUN 18:00 Uhr PLO im Orleans, 15K guaranteed        - buy-in 250 USD

23JUN 12:00 Uhr NLHE im RIO, 750K guaranteed         - buy-in 800 USD

24JUN 11:00 Uhr Day 2 von 600 USD Venetian oder 13:00 Uhr Day 2 vom 800 USD RIO oder
             11:00 Uhr NLHE im Orleans, 25K guaranteed      - buy-in 150 USD

25JUN 18:00 Uhr PLO im Orleans, 15K guaranteed         - buy-in 150 USD

26JUN  Ein Tag Urlaub beim Baseball in SFO (Giants) gefolgt von ausgeprägter Bar-Action
             in Smugglers Cove, einer der besten TIKI-Bars in den USA.
             http://www.smugglerscovesf.com/

27JUN wasted! und Rückflug nach LAS, um dann hoffentlich hydrated und fit das
            10:00 Uhr (für mich 14:00 Uhr) NLHE Colossus im Rio bei einem buy-in von 400 USD
            zu spielen

28JUN 11:00 Day 2 Colossus im RIO oder
            18:00 Uhr NLHE im Orleans 20k guaranteed -          - buy-in 130 USD oder
            10:00 oder 17:00 Uhr NLHE im RIO, das crazy 8`s  - buy-in  888 USD

29JUN 10:00 Uhr NLHE im RIO, crazy 8`s, sollte ich vorher nicht gespielt haben oder
            11:00 Uhr NLHE im Orleans, 200K guaranteed         - buy-in 400 USD

30JUN much needed rest! am Pool, schlafen, Blog schreiben

01JUL 11:00 Day 2 NLHE Championship im Orleans oder
            11:00 Day 2 NLHE crazy 8`s im RIO

02JUL Rückflug - oder noch geiler!
            DAY 3 im crazy 8`s im RIO, 1. Platz garantiert 888.000 USD
            Einflug meiner Freunde zum Final Table! nochmal 3 Tage verlängern...
            Raus aus dem 3- rein in das 5 Sterne-Hotel! Endlich Fahrstuhl, Panoramafenster im Zimmer
            und Blick auf den Strip.
            Party hard, like there is no tomorrow! Drinks, Essen, Night- und Strip Clubs - Frauen ohne                 Unterwäsche - u name it
            Wack things are bound to happen :-)
            David - ich kann den Joke hier nicht wiederholen, das geht gegen mein künstlerisches Credo
            Aber Annika - du kannst das Handy während des Essens wirklich weglegen :-)

03JUL Wo bin ich? Was tut da so weh? Warum ist die Suite überflutet? Wer hat den Orang-Utan                     reingelassen? Warum trage ich Schwimmflossen und einen angeklebten Aligator-Schwanz?
            Fragen über Fragen, die heute sicherlich nur bruchstückhaft beantworten werden können
            also remember: less is sometimes more!

04JUL agggaaaain? for suuuure!

05JUL dude is u wasted? hell yeahhhh!

06JUL … One way Business als Upgrade? sicherlich!


Wen man alles buy-ins zusammenzählt kommt man auf ca. 3500 USD, natürlich werde ich nicht alle Turnieren spielen können und wollen, da ich ja noch PLO cash-game spielen will und sich auch das ein oder andere überschneidet.
Ich muss hier auf die Balance zwischen Höhe des buy-ins, der Stärke des Feldes, sowie meiner allgemeinen Verfassung, Stimmung und Laune achten, um dann situativ das ein oder andere zu spielen.
Ich plane mit einer Bankroll von 4500 EUR, knapp 5000 USD, je nachdem, wie es läuft, kann ich natürlich das 888 USD am Ende nicht mehr spielen, weil es zu teuer ist.

Hier kommt das Konzept von Fragility, Robustness und Antifragility ist Spiel.
Geprägt und "gepredigt" durch Nassim Taleb
( Autor der 5 Bücher, genannt Incerto - Fooled by Randomness, Black Swan, Bed of Procrustes,
  Antifragile und Skin in the Game - alles must reads)

Olga fragte mich, in wie weit denn diese Konzepte allgemein anwendbar sein, nicht nur in Bezug auf finanzielle Entscheidungen. Dazu komme ich gleich.

Hier, für die, die den letzten, "gelöschten" Blog nicht gelesen haben, bzw. mit den Begriffen und Ihrer Definition noch nicht vertraut sind, eine kurze Erläuterung.

Es gibt drei Grundzustände in den sich alles eingruppieren lässt.
Entscheidend ist hierbei, wie die Wechselwirkung mit der Umwelt, also allgemeinen Stressoren abläuft und in wie weit die Einflussnahme dann positiv oder negativ ist, auch in Bezug auf convexity und concavity

Die Stressoren oder auch "disorder Brothers" genannt (Taleb) können sein:

Chaos, Tumult, Unsicherheit, Zeit, Chance, Variation, Unbekanntes, Volatility, Zufall, Fehler, Entropie



fragile -
ist alles, was es bevorzugt in Ruhe gelassen zu werden, also durch möglich wenig äußere Stressoren
beeinflusst werden möchte, weil sich sonst der Zustand verschlechtert. Eine Verbesserung ist nicht möglich. Kein Upgrade, kein 2.0. Es kann viele kleine Stöße vertragen, aber keinen Großen. (englische Teetasse) Man kann sie 1000 mal berühren, aber nur ein mal fallen lassen. Das fragile hasst Fehler, sie sind kostspielig und in der Regel nicht mehr umkehrbar.
Beispiele:
Mein Laptop nach Zuführung von 1L kaltem Eschersheimer Leitungswasser, Große Investment-Banken (2007-08) ein Poker Blog, der gelöscht-gelöscht sein kann, Reisebüros, anhängig, von einem einzelnen Firmenkunden, Verschuldung, das Paket mit den feinen Gläsern, verschickt in die innere Mongolei, ein Mensch, der zu viel Geld hat und befürchten muss, es zu verlieren, das Damokles Schwert und vieles mehr...

on a Side Note:
Seneca, der stoische, römische Philosoph, war damals wohl der reichste Mensch der Welt.
Um nicht zu sehr an seinem Geld zu hängen, hat er bescheiden gelebt (Warren Buffet) und sich jeden Morgen vorgestellt, wie es sei keines mehr zu besitzen. Er hat sich wahrlich darauf vorbereitet.
Nero hat Ihn dann am Ende mehr oder weniger gezwungen, Selbstmord zu begehen, ihm vorher noch alles genommen, was er hatte, was ihn wiederum nicht gekratzt hat. Also starb Seneca für seine Ideale, man konnte Ihm einfach nichts anhaben (Skin in the Game) kombiniert mit Mut und Ehre.
Dieses Konzept ist aus der Neuzeit, quasi, gänzlich verschwunden.

Skin in the Game werden wir in zukünftigen Blogs wiedersehen...

robust -
ist alles, was auf den äußeren Einfluss von Stressoren unverändert reagiert.
es kann sich nicht verbessern, kann aber auch nicht degenerieren. Es ist indifferent, no matter what!
Beispiele:
die Sonne, ein Stein, ein Goldbarren, der Phönix aus der Asche, Ersparnisse, Angela Merkel

antifragile - 
ist alles, das durch Einwirkung der Disorder Brothers wächst, gedeiht, sich verbessert und sich entwickelt. Positive Veränderung durch injection of uncertainty! Entwicklung durch Beanspruchung, Unsicherheit und Zufall. Klingt interessant, ist es auch.
Beispiele:
Muskeln, Knochen, die gebrochen waren heilen stärker zusammen, die Hydra, schlägt men einen Kopf ab, wachsen zwei nach, das Restaurant-Business bei
30%-er Pleite-Quote, Luftfahrtbranche - jeder Absturz, bei guter Fehlerkultur, führt zu noch sicheren Flügen in der Zukunft, die Liebe - zwei Menschen sind zusammen mehr, als zwei Einzelteile und können durch Shocks noch enger zusammenwachsen.
Ein Penner, der die ultimative Freiheit hat zu tun und zu lassen, was er will.
Option - no Obligation (bis zu einem gewissen Grad)


Mathematisch ist es folgendermaßen.


man sieht hier leicht - more gain than pain! = more upside than downside! (bei convexity)
also der überproportionale Anstieg, des Gewinns - entscheidend - potentiell sogar unlimited

wenn sich eine Variable um  dein gleichen Anteil nach links oder recht verschiebt, aber verschiede
"Auszahlungen" bei gleichem Risiko ergeben, bin ich antifragile.
Im Klartext: Ich investiere 100 EUR in Aktien, wenn der Markt um 10% fällt, ich aber nur 5% verliere bin ich antifragile, sowie auch, noch besser, wenn der Markt um 10% steigt, ich aber 40% gewinne.
Das Konzept kommt aus dem Option-trading - ich akzeptiere oft einen kleinen Verlust,
um dann ein mal richtig abzukassieren! Die goldene Chance.
Wenn ich sowas sehe, gibt es kein halte - bet as aggressively as possible!

Das mag alles etwas abstrakt klingen, ist es aber nicht, hier komme ich auf Olga zurück.

Man kann dieses "Verhalten" also die Art und Weise, wie man Entscheidungen trifft, auf fast alles umlegen. Einzelne robuste Entscheidungen, werde oft zu einem robusten Lebenswandel führen.
Fragile Entscheidungen, zu einem fragilen Ergebnis. das antifragile natürlich auch.

Meine Entscheidungsfelder sind Job, Freizeit, Poker, Finanzen, Gesundheit, Essen, Familie und Liebe

Ich stelle mir Fragen in wie weit ich mit meinen Entscheidungen gut dastehe.
Was kann ich wo investieren, an Zeit, Ressourcen Geld und Emotionen, um mich selbst und andere um mich herum glücklich zu machen und zu erfüllen. Welche Shocks kann ich absorbieren, abhalten und als positive Signale wahrnehmen, verarbeiten, um daran zu wachsen.
Für mich bedeutet es, Risiken einzugehen, die wohl überlegt und kalkuliert sind, offen und mit Freude, Dankbarkeit und Bescheidenheit zu leben. So bin ich meistens robust und öfter antifragile.
Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ich bei zu viel Investment, in welcher Form auch immer, und zu wenig Gewinnchance, die Segel streiche und das Feld verlasse.

Bewusstsein, Mut und Klarheit helfen mir hier.
Aber oft ist auch "einfach machen" und  dann abwarten bei positiver Stimmung, ein super Weg!

So oder so, akzeptiere ich, was kommt. Das macht mich gelassen, ruhig, zuversichtlich und robust,
manchmal sogar antifragile.
Das kommt sicherlich auch vom Pokern, da trifft man Entscheidungen, bei denen man dann weiß, zu wieviel % man gewinnt, das ist im wahren Leben nicht ganz so. Aber man kann es nichtsdestotrotz anwenden...

Das ist die Quintessenz:

1. Was mich nicht umbringt, macht mich stärker (und hoffentlich weiser)
2. Was mich umbringt, macht andere stärker (noch etwas früh)

Hilfe und Zuneigung sind antifragile - das was ich investiere wir mir oft sehr gedankt, das macht mich zufrieden und glücklich und meinen Gegenüber aus. Aus etwas mehr machen! win-win
Geben ist seliger, denn nehmen - heißt es in der Bibel - im Sinne der Antifragility, sicherlich richtig

Ich hoffe, ich konnte hier noch etwas Klarheit reinbringen - und follow ups sind garantiert, ein sehr großes Feld, Feedback is appreciated!


Übrigens überlege ich noch, ob ich für Vegas - vielleicht pieces von meiner Action - verkaufe!
D.h. Ihr könnt mit fiebern und mitverdienen, sollte ich denn was gewinnen :-)
So könnte ich Risk spreaden und ihr hättet auch was davon - wäre doch lustig
 (600 USD, 800 USD und 888 USD- Turniere kämen hier in frage)



zum runterkommen - die Drinks der Woche


                                                                   Cosa Nostra No 3




                                                                      Navy Grog




                                                                  Dead Reckoning



 
                                                               
                                                                         Zombie








phew, it was a long one - bis zum nächsten mal :-)

stay sharp!
cheers and goodbye euer icemann


… May the 4th be with you … DEW IT!



































Dienstag, April 23, 2019

Road to Las Vegas 2019 - WSOP ... but more - a lot more

Liebe Freunde, Familie, Bekannte, Kollegen, Ex-Kollegen und Andere, die das zufällig lesen...

nach sage und schreibe 11 Jahren kehre ich zum bloggen zurück und wähle bewusst weder
Instagwam (Sarah - du bist die Beste!), Twidda, Youtopf, Facefuck, noch Snap-shit.

I will keep it straight, simple, honest und unverhohlen, so wie früher auch.
Natürlich hat sich mein Stil etwas geändert, ich gehe hier von etwas mehr Reife und noch mehr
Raffinesse aus :-)

Es waren viele Bilder dabei, die manche Leute in "unvorteilhaften" Lagen präsentiert haben.
(Karim, Sebastian und mich selbst) Ich möchte das beibehalten...
Es soll nicht frisiert und gepimpt sein, sondern so, wie es meine Synapsen gerade aus dem Hirn feuern und meine Finger auf die Tastatur übertragen.

Danke an all meine alten Opfer für Ihre Mitarbeit, sei es bildlich oder sprachlich oder
intellektuell in Form von Ideen, Aufregungen und Ausbrüchen, vor allem pokerwise, gewesen sein.

Inhalte kommen aus der realen Welt, daher schreibe ich heute wieder, mit ursprünglich schwerem Herzen, was sich in den letzten Tagen zum Glück mehr und mehr aufhellen konnte.

Es geht darum, wer wir sind, was wir wollen, was wir tun, was unsere Verantwortung ist und warum wir hier sind.
Eine Frage, die schon viele Generationen und Philosophen beschäftigt hat und nie zufriedenstellend, für alle erfüllend, beantwortet werden konnte.
… und sie wird es auch nie - aber das ist nicht wichtig - wichtig ist, dass wir mit unserem Leben etwas anstellen, dass Bedeutung hat, etwas dass entweder zurückbleibt, wenn wir nicht mehr sind oder etwas, dass Menschen, die unsere Zeit geteilt haben, ganz macht, erfüllt und glücklicher macht, Liebe fühlen lässt, und merken lässt, wie wichtig Sie uns sind...

Wie komme ich gerade jetzt auf dieses Thema, 11 Jahre nachdem ich Euch zuletzt geschrieben habe?

Etwas schreckliches ist passiert - ich möchte jetzt zwar noch nicht darüber schreiben, aber ist die Art von Ereignis, die man nicht haben möchte, die man keinem wünscht, aber die auch, auf eine besondere Art und Weise zusammenschweißt, einen für den anderen da sein lässt, bedingungslos, egal, wie lang man sich nicht gesehen hat, Freundschaften sich bewähren und man merkt, was Mensch und Freund sein eigentlich bedeutet, dabei weg von allem, was oberflächlich und "modern" ist, kurzfristig, kalkuliert, egoistisch und kurzlebig ist. Gedanken können eben doch etwas bewirken...
Dafür bin ich jetzt schon humbled und dankbar! (auch wenn ich nur bystander bin)

Für heute belasse ich es dabei...

Was wird der Blog in Zukunft bringen?
Vieles:  Poker - Reisen - Philosophie - Party - Drinks - Physik - gutes Essen - Bilder und schöne halb-mathematische Gleichungen, die wir alle so lieb gewonnen haben

Ziel ist es, wenigstens einen wöchentlichen Blog bis zum 19. Juni zu schreiben, da werde ich nach Las Vegas fliegen und mal wieder 13 Tage am Stück (abgesehen von einem Tag San Francisco)
Pokern... letztes Jahr war es ja auch schon schön, wohl aber zu kurz.
Die Planung werde ich sicherlich die nächsten 2-3 Wochen fertig haben.

Oh - hier kurz ein Link von meinem letzten Bankroll-Booster in Wien.

https://www.pokerfirma.com/news/vienna-poker-festival-philipp-wallner-holt-das-omaha/611874





Und ja, ich war die letzten Jahre immer noch aktiv, allerdings überwiegend live und oft unterwegs.
Wien war gut zu mir...
Alles aber nebenher, ich arbeite seit 2010 wieder im Reisebüro und mache das nur als Hobby, wenn auch ein ambitioniertes.



Ich hoffe, Ihr folgt dem Blog wieder und leistet mit Gesellschaft, wenn es darum geht spannende Themen zu behandeln, Reisen zu machen und in Vegas schön abzuräumen...


cheers and good night!
Euer icemann














Sonntag, April 20, 2008

Sternzeit 2008,420 - Nachtrag - Time to play the Game

Hi Leute,


ich hab`s ja gesagt der nächste Blog wird nicht lang auf sich warten lassen.

Na ja, ist nur ein kleiner. Wollte das eigentlich schon im letzten erwähnen, habe es dann aber vergessen.
Damit es sich lohnt, werde ich auch etwas weiter ausholen.

Ich hatte ja bereits im Blog "Die Weltformel" darauf hingewiesen, was alles von nöten sein kann / muß, um eine Frau in einem Club kennenzulernen, also quasi die schnöde vor sich hinmigränende proximitätsresistente Probantin zum entweder imminenten oder ultimativen Transit in die heimische Regenerations-und-Sexualitäts-Fazilität (Bett) zu bekommen.
Was übrigens nicht heißt, das man es auch nicht genau so gut, dreggisch uffm Bodn mochn gönnd.

Nachdem ich "The Game" von Neil Strauss gelesen habe, muß ich das doch ein Stück weit modifizieren.
In diesem Buch geht es kurz gesagt darum, wie ein anfangs WOW-süchtiger-Magic-spielender-Brille-mit-Klebeband-geflickter-Stift-und-Taschenrechner-in-Brusttasche-steckender-freaky-Supergeek ein Gespräch mit einer Frau anfangen kann und sie sogar für sich zu interessieren in der Lage ist.

Geht das ?

Im laufe des Buches lernt der Leser (Mann) diverse Techniken kennen, mit denen er da hinkommt, wo er möchte. Er spult sozusagen eine Art von Programm ab, er hakt regelrecht jeden Punkt nach und nach ab. Das Aufreißen, wir können es auch kennenlernen nennen wird regelrecht zur ROUTINE.
Das hört sich jetzt (für die Damen) erstmal ein wenig erschreckend an... IST es auch !
Für die Männer wohl eher weniger, der Zweck heiligt da ja oft die Mittel.

So hier nun die folgende Routine.

1. Der OPENER and APPROACH.
Das ist ein Standardsatz, der zunächst einmal nicht darauf schließen läßt, daß der Mann irgendein Interesse an der Frau (dem TARGET) hat.
Der Approach sollte nicht frontal auf das Target sein, da das leicht abschrecken kann.
Vielmehr das ganze eher beiläufig über die linke oder rechte Schulter machen, so als wäre das einem gerade eingefallen, das wirkt weniger einschüchternd und sexuell ungefährlicher.
Zum Opener...
Z.B. " Findest du, daß Küssen Fremdgehen ist ?" oder " Meine Ex hatte ein Promlem damit, daß ich einen Ring von meiner vorigen Freundin trug, würde dich das auch stören ?"
oder " Draußen haben sich gerade zwei Mädels geprügelt, das war echt witzig, sieht man ja nicht so oft, ging bestimmt um nen Typen." oder " Meine Schwester möchte mit 16 ein Tattoo, findest du das ok ?"
Achtet auf die 3-second-rule. Das Set nicht länger als drei Sekunden anschauen, dann sofort handeln, somit vermeidet ihr zum einen Selbstzweifel und zum anderen wirkt ihr nicht irgendwie creepy oder so.
Persönlich finde ich die ersten beiden Opener besser, weil sie die Frau sofort emotional einbinden und ihr Gesprächsanteil an der Unterhaltung steigert. Von da an ist es leichter weiterzumachen.
Die letzten beiden Opener eignen sich besser für Gruppen (allgem. SETS) die Männer inkludieren.
Wichtig ist es zusammen mit dem Opener ein timerestraint zu setzen, sprich,
"Ich hab nur kurz Zeit, ich muß bald zurück zu meinen Jungs." o.ä. Das sichert die Gruppe ab und sie müssen nicht befürchten, daß ihr den ganzen Abend hinter dem Set hertrottet.

Der Clou bei der Sache ist, in einem Multy-Set, nicht das Target, sondern eine andere Person des Sets zu "open". Sie fragt sich dann nach einiger Zeit warum der charmante Mann sie überhaupt nicht registriert. Das steigert ihr Interesse. Das sollte man mit einem NEG, also einem kleinen meckenden Kommentar über sie verstärken. Z.B. "Sag mal,bist du immer so neugierig. Wie haltet ihr das nur mit ihr aus." oder " Dein Rock habe ich vorhin schonmal bei einem anderen Mädel gesehen, ist wohl gerade angesagt, heh ?" etc.

2. Demonstrate higher Value (DHV)
Hier geht es banal gesagt darum zu zeigen, was ich besser kann, als die anderen.
Das heißt nicht etwas blöde protzen, sondern vielmehr sich auf eine Art und Weise interessant zu machen, die eben nicht gang und gäbe ist.
Z.B. Handlesen, kleine Zauber-oder Kartentricks, Psychich Reading etc. (Klassiker ist eine Zahl von 1-10, zu 30% ist es die 7) Das können aber auch interessante Berufe oder Hobbies sein.
Ergänzend zu DHV ist das SV (SOCIAL VALUE) Das spielt auf die "soziale Verträglichkeit" an, will heißen, wieviel Leute kenne ich in dem Laden, mit wem bin ich da, fühle ich mich zu Hause, wie ist mein allgemeines Auftreten.
In der DHV-Phase sollte man das Target langsam isolieren. d.h. sich konkret der Dame zuwenden und seinen WINGMAN (Flügelmann,Freund) die restliche Gruppe ablenken zu lassen. DHV ist eine ganz entscheidene Phase, hier zeigt sich wer redegewandt, charmant und interessant ist oder sich zumindest so verkaufen kann. Übung macht den Meister...
Generell gilt die Faustregel, mach das ,was andere nicht machen !

3. DISARM the OBSTACLES
Phase 2 des DHV, eine Verquickung sozusagen; 1. sich selbst interessant gestalten, ggfls. Widerstand der Targets brechen und den Spieß umkehren. Den Jäger zum gejagten machen.
Sich selbst also als das zu jagende Objekt darstellen. Die Dame muß was tun, wenn sie den Herren "kriegen" will. Es könnte z.B. so gehen. " So, jetzt hab`ich dir so Geschichten erzählt und Dinge vorgeführt, jetzt mußt du mich mal unterhalten, ich bin doch nicht der Clown hier."
Frauen wollen gefordert werden.
Es gilt nach sogenannten IOI`s Ausschau zu halten. INDICATOR of INTEREST. Das sind Anzeichen dafür, das die Zielperson auf die Maßnahmen anspricht, somit also dem PUA (Pick Up Artist) wohlgesonnen ist. IOI= Frage nach dem Namen, den man vorher nicht erwähnen sollte, drücken dir Hand, mehrmaliges Nachfragen während der Konversation, Gestiken, wie Vorlehnen oder zurechtrücken des Körpers. etc. im weiteren Sinne also alles was näheres Interesse bekundet.
Generell ist die Faustregel nach drei IOS`s kann ich versuchen die Frau zu küssen.
Das ganze gestaltet sich wie folgt. Ich kann fragen: "Würdest du mich gerne küssen?"
Sie hat vier Möglichkeiten, das Gute ist egal welche sie wählt, wir sind immer fein raus.
Nämlich, 1. sie sagt: "Ja!" hmmm, das war ja einfach, und unwahrscheinlich noch dazu, selten das ist. 2. Sie klatscht dir eine ! Auch selten, daher durchaus zu vernachlässigen. 3. Sie sagt: "Ich weiß nicht !" Darufhin du: "Na dann finden wir es doch raus!" Und kiss-close. 4. Sie sagt: "Nein!"
Du: OK. ich dachte nur, weil du gerade so ausgesehen hast, als wolltest DU mich küssen!"

4. CREATE EMOTIONAL CONNECTION
Das dürfte in vielen Routinen der springende Punkt sein. Hier gilt es die Frau emotional an sich zu binden. Das können Geschichten sein, in denen sich die Frau wiederfindet, tiefe Blicke in die Augen, Körperkontakt o.ä. Wenn das gelingt ist die Katze quasi schon im Sack, wenn nicht dann geht es oft nich voran und die Unterhaltunmg endet früher oder später ohne Ergebnis.

Noch mal kurz zum allgemeinen Prozedere; die Frau braucht nach diversen Studien zufolge ca. 8h um dem Sex mit einem Mann "zuzustimmen." Das kann entweder ein Abend sein oder 3 Dates. Egal, es geht hier um die reine verbrachte Zeit miteinander, daher zielt das ganze auch eher auf das abgreifen von Telefonnummern und dem späteren klarmachen ab, als dem sofortigen aufreißen, was natürlich aber in Einzelfällen genau so gut funktionieren kann.

Es wird sich ja oft gefragt, warum denn eigentlich Männer mehr Lust auf Sex haben, als Frauen.
Mit nichten ist dem so. Frauen möchten Sex genau so sehr wie Männer, zumindest als Singles, nur tun sie sich "etwas schwerer," weil sie sich durch das vorenthalten von Sex einer gewissen Macht dem Manne gegenüber bedienen, die sie nicht mehr haben, wenn es das erste mal passiert ist. Deshalb haben auch Frauen oft Verlustängste, so nach dem Motto, jetzt wo ich ihm schon alles gegeben habe, könnte er mich ja jederzeit verlassen.
Ich möchte an dieser Stelle sagen, daß ich hier nicht urteile oder diskriminiere, ich versuche das so objektiv, wie möglich darzustellen. Das ganze ist wissenschaftlich erwiesen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Wenn ihr dann so langsam "fertig" seit und bereit seit, die Nummer zu kassieren, fragt nicht direkt danach, sondern sagt so etwas wie: " Das war doch eine ganz nette Unterhaltung, wie könnten wir denn das vortführen ?"
Sie: " Ich könnte dir meinen Nummer geben !"
Danke und Amen.


Es folgen darauf noch einiges Schritte, die aber hier etwas zu weit führen und für den einzelnen PU nicht mehr so wichtig sind, daher belassen wir es dabei.

So, nun kennt ihr das nötige Rüstzeug, the rest is up to you.
Probiert es mal aus, ich selbst habe es einmal versucht und es war ein voller Erfolg.

So geschehen vor zwei Wochen im Living, wo sonst :-)
Zwei Mädels stehen neben mir und werden von einem Alten besoffenen um die 50 mit Schnauzer anglabert. Wie sollte es anders sein, beide wenden sich zu 3/4 angewiedert ab, da komme ich mit " Na war der nix für euch ?" eine Art Preopener, die beiden : Ihhhh. neee bla bla bla." Ich: Bla bla bla, ich muß euch mal was fragen... ich war auf einer Party, ich hab ziemlich viel gesoffen und lag auf der Couch, da kommt irgendso `ne Tuse an und küßt mich einfach auf den Mund, habs irgendwie erst garafft, als es schon vorbei war." Ehrlich wie ich bin, hab ich`s meiner Freundin am nächsten Tag erzählt, sie regt sich auf, ich hätte sie betrogen und so. Wie seht ihr das ? In dem Moment reden beide auf einmal los, super besser geht`s nicht. Involvement pur !
Das Gute ist jetzt, beide denken ich hätte `ne Freundin, hab ich aber nie gesagt. Nur die Geschichte ist aus der Zeit, als ich `ne Freundin hatte. Klasse!
Beider fühlen sich nicht sexuell bedroht... Gute Voraussetzung to get some goin´.
Das Gespräch geht in alle möglichen Richtungen, ich muß nicht viel machen. Mir werden plötzlich Sachen in den Mund gelegt, die ich nie gesagt habe, ich dementiere, weise zurecht... Hääh, sowas kennen sie allem anschein gar nicht. CATSTRING Theory. Zwei Schritte vor, einer zurück. Eigentlich ein blödes Spiel, aber in dieser Phase sehr effizient.
Sie fragen mich nach meinem Namen, was ich so mache. IOI
Ich rüge wegen irgendwas , sage: "Na wenn das so ist drehe ich mich gerade wieder um !"
(zu Dave und Karim)
Sie: " Neeeee, so war das doch gar nicht gemeint !" (Faßt mir an die Schulter) IOI
Wir unterhalten uns weiter, erzähle Geschichten und will gar nicht so recht wissen, was die beiden beruflich machen oder woher sie kommen. Das sind die meisten Frauen schon so oft gefragt worden, das erspar´ ich mir. Wir sind ja anders :-)

Jetzt kommt der Monstertell, wie man im Pokerjagon sagt, man hat also einen Hinweis durch Gestik oder Mimik des Gegenrs, der direkt auf entweder die Stärke seiner Hand oder die Hand an sich hinweist.
Dem Outfit nach ist die Eine, mein Target, Sekretärin, groß, rothaarig, mehr oder weniger business-mäßig gekleidet, so nach dem Motto: " Ich geh´nochmal kurz an`s Auto und zieh´mich um !" Die Andere, hmmm sagen wir schlicht, relativ ungeschminkt, helles Oberteil nicht besonders auffällig. Tippe mal Richtung Sozilapädagogik.

Dann kommt die Frage: "Und was machst du do ?"
"Pokerspieler"
"Eeeecht..."
"Und ihr, sagt nix..... ääähm du bist Sekretarin und du bist Kindergärtnerin !"
"Waaaaaaaaaas ? (O Gott, wohl total verkehrt...) Woher weißt du denn das, kennst du uns ?"
"Boinnnnnnggggg, Volltreffer, Schiff versenkt, rette sich wer kann"
DHV at it`s finest. Leider hatte die Rote schon einen Freund. Statt dessen wollte sie mir wieder und wieder die Tel. der anderen geben. Na ja besser als nix. Die hat sich dann aber angestellt, sie würde ihr Tel. nie rausgeben. Hmmm. schwierig dann weiter in Konatkt zu bleiben.

Nie die eigene Tel. rausgeben, dann besteht die Gefahr, daß sie sich nicht meldet.

Aber egal, the Routine works.

Der Comedian Olaf Schubert sagt:
"Frauen sind einmalig, unersätzlich, aber Gott sei Dank austauschbar"
Ich lasse das mal so im Raum stehen.

Es soll hier nicht unbedingt die Anleitung sein, wie ich drei Frauen in zwei Wochen ins Bett kriege, sondern vielmehr ein Hilfsmittel sein die EINE Frau zu finden die doch fast alle Männer suchen.

Für alle Frauen, noch ein kleiner Trost. Am Ende des Buches sagt Neil als er seine vermeintliche Traumfrau gefunden hat, die er komischerweise nicht mit SARGING, also dem aufreißen unter der Anwendung seiner Routinen "bekommen" hat, " Perhaps that it is because it is not a game.

Vielleicht ist es dann doch am besten man ist wie man ist und alles kommt, so wie es kommen muß. Wer weiß.

Ist jetzt doch ganz schön lang geworden...
Macht`s gut bis zum nächsten mal.



Euer Tim
icemann aka InspektaDeck

Donnerstag, April 17, 2008

Long time no read !

Hallo mal wieder,

ich weiß ich hab die letzte Zeit nichts geposted, war zugegeben etwas schreibfaul.

Tja, wo fange ich an... am besten knüpfe ich noch kurz am letzten Blog an.

Ich habe die erste alkoholfreie Phase gut und komplett überstanden, obwohl ca. 3 Livingbesuche ernergisch an meinen Nerven gezehrt haben.
Fasching war dann eher schmal, ohne große Party oder so, daher habe ich dann als Ausgleich die nächste Woche im Living wieder was getrunken... mit großem Erfolg, wie ich meine.
Hierzu gibt es einige nette Bilder, die Dave und mich in einer, sagen wir in einer "ausgelassenen" Stimmung zeigen. Hab aber noch keine Freigabe für die Bilder, also werde ich die wohl nachreichen müssen.

Die zweite alkoholfreie Phase habe ich dann kurz vor meinem Geburtstag, wie könnte es anders sein, auch wieder im Living beendet... So oft, komplett nüchtern, in so kurzer Zeit im Living aufzuschlagen ist einfach unmöglich.

Mein Geburtstag am 07.03.war super, bei mir erstmal Cocktails für alle gemacht, dann mit dem Tross ab zum feiern. Ein richitg schöner Abend gediegen und doch partylike, so wie es sein muß.

Am 09.03. gings dann für acht Tage nach Wien, wo ich diverse Turniere spielen wollte. Ich hatte mir viel vorgenommen, leider kam mir da so etwas wie ein scheiß Lauf dazwischen. Das Spiel gestaltete sich für mich über die komplette Zeit als sehr trocken und schwierig, ich hatte Phasen, in denen ich 2 1/2 Stunden keine Hand gewonnen hatte. Dazu kam dann zweimal ein Cold Deck, also eine sehr gute Hand gegen eine noch bessere, schon war ich am Ende 2900€ im Brand.
Das I-Tüpfelchen war dann ein 700€ Pot mit top und middle set gegen bottom set, zu deutsch, die kleine Chinese hatte nur 1 Out, also 2,2%. BUMM, kein Problem, kommt trotzdem...

Daraufhin hab ich mich dann entschlossen erstmal wieder meine online Bankroll aufzubauen.
Ich hatte die letzten zwei Monate doch 3-4 mal die Woche die Frankfurter Runden gehustled.
Mit gutem Erfolg.
Mittlerweile scheint es auch zu fruchten, ich spiele ein sehr solides Omaha-Game und versuche die üblichen Swings zu vermeiden, indem ich 45%-57% Situationen mehr oder weniger aus dem Weg zu gehen. Das klappt bisher ganz gut.

Ist aber schon richtige Arbeit, 4-7 Stunden gehen da schon täglich drauf.
Soweit zum Pokertechnischen.

Was war sonst noch, ach ja zwei geile Partyabende.

Ingrid feierte im Monza bei der Doc Rock Party am 03.04. in ihren Geburtstag rein.
Also Karim und ich kommen so kurz vor 23 Uhr an, gehen rein und trinken erstmal einen.
Hmm, starke Mischung denken wir noch, bis wir dann zwei Drinks später merken, das ist ja Pushkin-Vodka. Bäääh. Karim bestand auch noch auf Jägermeister, da ahnte ich schon das das mit Karim heute vielleicht kein gutes Ende nehmen sollte... ich mußte ja noch fahren und hab mich dann auf halber Strecke aufs Wasser trinken konzentriert.
Je später der Abend, desto voller der Karim, hab ich so selten gesehen, vor allem nicht selbst so nüchtern :-)
Na ja, so gegen 3.30 Uhr habe ich dann versucht Karim erstmal an den Schultern von der Tanzfläche zu geleiten,aber nicht bevor er noch drei kleine Mädchen erschreckt hat. Ein schönes Bild. Gut, wir dann vorsichtig die Treppe runter und raus.
Dummerweise hatte ich mein Auto ein gutes Stück weg geparkt. Aus einem 5 min. Lauf wurde dann ein etwas 15-minütiger, nachdem Karim zweimal hingefallen war und einmal unmotiviert
über die Straße gerannt war und ich ihn erstmal wieder einfangen mußte. Das war wirklich witzig, kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus.
So also wir dann irgendwann zu Hause angekommen, Karim die Treppe hochbugsierend, nach dem obligatorischen Hinfaller, mache ich die Tür auf und Karim legt sich erstmal in den Flur und versucht mit aller Macht sein Handy zu bedienen, leider ohne Erfolg.

Und das sieht so aus.

















Wie es dann nachts so ist, Hunger haben wir fast immer.
Es waren ja noch Nudeln übrig, ich esse im Wohnzimmer, Karim verschwindet tellerwankelnd in seinem Zimmer und versucht zu Essen.

Und das sieht so aus.























Icing on the cake war dann zweifelsohne sein Anruf bei seiner Mutter in Cottbus, die sich doch etwas gewundert hat, warum ihr Sohn morgens um 5 Uhr anruft, und schön hacke ist!
Karim spricht aufs Band " Der Tim macht mich fertig "
Waaaas ich, ich hab doch DIESMAL gar nichts gemacht :-)

Uns scheint Pushkin überhaupt nicht zu bekommen, das letzte mal hatte ich so nen krassen Absturz, das ich quasi auf der Tanzfläche umgefallen bin... Pushkin - Ein Teufelszeug !


Der zweite Abend war eine Woche später im 50 grad in Mainz zusammen mit Valkira und Tobi.
Es war schon abzusehen, dass die beiden nicht bis in die Puppen bleiben würden, daher haben wir uns schon auf eine Bahnfahrt, morgens um 5 Uhr eingestellt. Gesagt getan, eine Flasche Vodka und einige Stunden später gingen die beiden, wir noch schön Party gemacht, bis der Laden quasi dicht gemacht hat.
Was jetzt? Ab zum Schorsch. Ein Truckerimbis mit sehr guter Hausmannskost. Raus aus dem Taxi, rein zum Schorsch, nen doppelten Strammer Max später, tut sich die Frage auf, ob wir jetzt doch mit dem Taxi nach Hause fahren sollten. Ich, " Nix da, wir fahren mit der Bahn." Ab ins Taxi, auf zum HBF. Die nächste Bahn ging so um 06.15 Uhr.
Wir steigen ein und Karim schläft innerhalb von 14 sec. ein. Ich versuche ihn dann in Niederrad zu wecken... keine Reaktion, rüttel ihn schüttel ihn... nix. Kurz vor dem FRA HBF der nächste Versuch, er schaut mich kurz an 1sec ,2sec Augen zu, Karim tot...
Hmmm, was jetzt ? Na ja, steig ich halt aus und lass ihn zurück... so wie im Krieg, Opfer gibt es immer, aber die Schlacht muss gewonnen werden!
Ein Mann schaut mir noch ganz entgeistert hinterher, so nach dem Motto: " Wie kannst du deinen Kumpel nur so zurücklassen !"
Ich war dann im Endeffekt um 7.45 Uhr zu Hause, nachdem ich noch 20 min. auf die Straßenbahn warten musste... Jetzt ratet mal, wann Karim da war.

UM 10.45 UHR !!!!!

Satte drei Stunden später. Wie hat er denn das gemacht ?
Ganz einfach, indem er erstmal geschmeidig bis zur Endstation gefahren ist, (OF Ost oder HU)
das aber noch gar nicht mitbekommen hat, dann sage und schreibe den kompletten Rückweg abermals verpennt, in WI aufwacht, die nächste Bahn zurücknimmt, wieder einpennt, dann in OF aufwacht und dann erst in FRA HBF aussteigt.

A true classic on its own.

Das Ding kommt auf jeden Fall ins unsere Top Ten der geilsten Partyaktionen unter erheblichem Alkoholeinfluss !

Denn für uns gilt: " Here we go, fast `n loose "


So jetzt seid ihr so einigermaßen up to date, der nächste Blog folgt dann auch bestimmt wieder etwas zeitnaher, versprochen.



Bis dann


euer Tim
icemann aka InspektaDeck

Samstag, Januar 26, 2008

Tag 17 von 22 !

Welcome Back, 

zu einer weiteren Ausgabe meines Blogs und zum aktuellen Stand meines Alkoholentzugs. 

Heute auch etwas weniger philosophisch. 

Jetzt da ich etwas weniger weggehe, nur einmal die Woche, bleibt mehr Zeit um mal wieder die Frankfurter Pokerrunden abzuhustlen. Online läuft es ja schon länger etwas holprig. 
Egal wo ich spiele, Pokerroom, Full Tilt, Betfair oder jetzt bei Pokerloco. Allerdings habe ich hier über meinen Bruder ein super Bonusprogramm, was man einfach nicht ignorieren kann. Also probiere ich es weiter, irgendwann muss ja mal wieder der Knoten platzten.
Bis dahin spielen Karim und ich regelmäßig die 30.-€ Rebuy-Turniere beim Achim mit gutem Erfolg und die Woche habe ich mich auch mal wieder zweimal zu Cash-Game-Sessions bis in die frühen Morgenstunden verleiten lassen. Mit sehr gutem Erfolg. 4300.-€ Gewinn.
Die Partien spielen sich recht einfach. Auf gute Karten warten, gut treffen das Maximum rausholen und im richtigen Moment gut bluffen, auch wenn das oft in den calling station-Runden schwierig ist.
Ich spiele momentan ein sehr gutes Livegame, ich kann meine Gegner gut einschätzen, mache starke Folds und calle bzw. raise zweimal mit A-High und bottom pair bis zum River. Eben alles, was so Spaß macht am Pokern. So das zur Zockerei.

Jetzt zum Entzug... Mittwoch war ich mit Tally und einer Schulkollegin von ihr, Siegrid im Living. Wir standen erstmal oben an der Bar, was machen die Mädels, bestellen sich erstmal nen schönen Mojito. Danke... Und ich nehm erstmal lecker WASSER. Danach dann noch zwei Lemon Squashs, ja ich kann auch einen Cocktail trinken! Dann geht`s runter Richtung Runde Bar. Die Frauen sind heute mal wieder stark am suchen fällt mir auf. Na ja die Männer sowieso! 
Wir unterhalten uns ganz nett, ich erzähle ein wenig von dem Buch das ich mir von Tim ausgeliehen habe. Es geht darum, wie man Frauen am besten aufreißt und ich muss sagen, das hat alles Hand und Fuß. Kann ich nur jedem Typen empfehlen. The Game von Neill Strauss. Es ist richtig voll, sehr eng, wir werden ständig angerempelt, die Musik wie immer, ohne Konzept. Mal wieder keine Abwechslung. Kein Wunder das die DJs nur 150.-€ bekommen. Eine Cola, ein Wasser und eine Apfelschorle später reicht es uns dann und gehen noch nen Happen zu Hamburger am Turm essen. Siegrid ist mittlerweile schon etwas am lallen, muss ihr dann noch versprechen, dass sie sich nächstes mal, wenn wir uns sehen, auf etwas gefasst machen kann, wenn ich meine Vodkaration intus habe. 
Wieder einmal einen Abend der Versuchung widerstanden und ich muss sagen ich bin sehr zufrieden mit mir, es verlockt auch nicht so wie ich gedacht hätte. 

Und wieder fahre ich nüchtern mit Tally nach Hause, ein seltenes Szenario fürwahr. Heute steht dann Steffis Geburtstag an, eine weitere Reifeprüfung, die ich bestehen sollte. 

Stay tuned und liebe Frauen denkt daran, wenn ein Typ fragt: " Was denkst du sollte meine 16-jährige Schwester ein Tatto bekommen dürfen ?" Er will NUR Sex! 


Bis dann

Euer icemann

Freitag, Januar 18, 2008

Tag 9 von 22 !

Guten Abend,

heute gibt`s keine whacken Geschichten, wie ich / wir voll im Club rumgefallen sind, o.ä. Im Gegenteil! 

Heute ist Tag 9 meines Alkoholentzugsprogramms. Keine Panik ich bin kein Alkoholiker. 
 Es geht hier vielmehr um eine alkoholische Entschlackung infolge einiger Überbeanspruchung in der letzten Zeit. Ich muss mir mal wieder beweisen, dass es " auch ohne " geht. 
Karim ist natürlich mit von der Partie. Ich habe das schon einmal praktiziert, zu unseren wilden Zeiten im Happyness in Alzenau. Das war unsere Weizenzeit. Bäh ! Anyway... Das ganze Programm besteht natürlich nicht nur 22 Tagen, das wäre etwas banal. Nein, ich gehe in den Blockunterricht, will heißen kein Alk vom 10.01. - 31.01. Dann kommt Fasching, dann wieder ab dem 04.02. - 07.03. Meinem 30. Geburtstag. 
Die erste Prüfung stand schon diese Woche Mittwoch im Living an. Dave und ich haben einen ganz gesitteten Abend bei (ich) 4 Apfelschorlen und 4 Wasser (Dave) 8 Bier verbracht. Kein Absturz, kein Hamburger am Turm danach, keine Zar Vodka Bar und kein Taxi nach Hause fahren oder dergleichen, NEIN wie ganz normale Leute, sich nett unterhalten, ein paar Mädels angeschaut, sich über das nicht vorhandene Musikkonzept aufgeregt und sonstiges. 
Alles in allem war es ein lustiger Abend, aber ich muss es ganz klar sagen, nicht so gut, als wenn man sich ein paar Bier oder Vodka reingepfiffen hätte. Ist das normal ? Hat man... Stopp, nein habe ich mehr Spaß, wenn ich was intus habe und brauche ich den Alkohol um lockerer zu werden ? 
Übrigens zum Thema " man. " Man ist ein Wort, dass im deutschen Sprachgebrauch keinen richtigen Sinn erfüllt. Man sagt man, wenn man eigentlich "sich" meint. 
Ach übrigens "eigentlich" ist noch schlimmer. Es relativiert, es macht Aussagen sehr vage, es lässt eine Hintertür offen. Frei nach dem Motto: " Eigentlich würde ich ja...bla bla" Und uneigentlich nicht? In der heutigen Zeit wollen sich viele Menschen nicht mehr zu dem bekennen, was sie sagen. Oder sagen nicht mehr das, was sie meinen. Sie schlängeln und opportunieren sich so durch Leben. 
Sie, im Prinzip sind wir es fast alle; mutieren zu mehr oder minder guten Schauspielern. Z.B. "Ich ruf dich demnächst mal an" (Ich meld mich auf keinen Fall, meld dich bloß auch nicht) "Das Kleid steht dir sehr gut" (Du bist einfach zu fett dafür, raffs doch) "Das Essen schmeckt hervorragend, Schatz" (Hätt ich doch ne Pizza bestellt) "Das müssen wir bald mal wiederholen" (War das lahm mit euch, lasst euch doch im Keller einmauern, ihr dummen Spießer) 
Warum sind wir so oder anders gefragt, warum sind wir so geworden ? Es gibt natürlich eine Vielzahl von Gründen über die man leicht eine Dpl.-Arbeit (hallo Tally) schreiben könnte. 
Ich glaube das zum einen die Wahrheit weh tut oder weh tun kann und es gehen damit Konflikte einher, die wir in der Regel vermeiden wollen. Oft kann der Gegenüber ja gar keine Ehrlichkeit unsererseits ertragen, weil er es ja gar nicht mehr gewohnt ist. Ist das nicht krank, wir belügen uns um uns vermeintlich zu schützen. Wer sagt dem Gegenüber schon wirklich ins Gesicht, was er von ihm hält. Wenige bis gar keine. Sie warten lieber bis derjenige weg ist und lästern dann hinter seinem Rücken. Zum anderen ist die Welt eine opportunistische geworden, in der Wahrheit nicht immer, nein sogar selten belohnt wird und es eher darauf ankommt, sich hochzuschleimen, oder -schlafen. 
Es kommt immer mehr auf Vitamin B an. Auf Politik. Wem sage ich wie, was, wann. Was wäre wohl, wenn alle Menschen von heute auf Morgen ehrlich zu einander wären und das sagten, was sie auch denken. Es würde am Anfang natürlich erstmal ins Chaos führen, wie bei jeder Änderung in einem intakten System. 
Wenn Änderungen auftreten, dann führen die erstmal ins negative, um dann nach einiger Zeit überproportional ins Positive zu steigen. Es würden viele Ehen in die Brüche gehen, Partnerschaften zerbrechen, Freundschaften würden strapaziert werden. Im Job wären Entlassungen an der Tagesordnung, wenn man dem Chef mal sagt, was man von ihm hält. Vielleicht sogar Kriege ausbrechen, ABER im Endeffekt wäre es wohl doch eine besser Welt. Nur zu welchem Preis ? 

Zurück zu "man" und "eigentlich" Unser Prof in der Uni meinte, dass seien die schlimmsten deutschen Wörter und wir haben in einer Vorlesung mal mitgezählt wie oft wir die verwendet haben. In 10 Minuten haben wir mit ca. 23 Leuten 26 mal "gepatzt." Ich versuche mittlerweile darauf zu verzichten und es macht wirklich Sinn, wenn ihr etwas darüber reflektiert. Es gibt ein Modell, das meines Wissens nach Freud aufgestellt hat, ich spreche nicht von "Es" "Ich" und "Über-Ich" sondern von den vier Seiten eines Menschen. Umgangssprachlich. 
Seite 1) "So sieht mich die Außenwelt" 
Seite 2) "So bin ich wirklich" 
Seite 3) "Ich spiele jemanden, der ich gar nicht bin" (Bewusstsein) 
Seite 4) "Das weiß noch nicht mal ich selbst von mir! (Unterbewusstsein) Ziel eines jeden Menschen sollte es ja dann laut meiner oberen Ausführungen sein, Seite 2) so auszudehnen, dass die übrigen Seiten nur kleine Faktoren sind, die nicht mehr ins Gewicht fallen. 
Durch unsere Offenheit und Ehrlichkeit kommen wir uns natürlich angreifbarer und verwundbarer aber das Gegenteil ist der Fall. Jemand der sich offen präsentiert und ehrlich kommuniziert, wirkt stark, verlässlich und vertrauensselig. 
Übrigens, liebe Männer, dass was Frauen überwiegend suchen :-) Ich glaube man... 
Stopp wir können dann angstfreier durchs Leben gehen ohne selbst auferlegte oder gesellschaftliche Zwänge. 
Klingt jetzt vielleicht alles etwas abgehoben, aber denkt mal drüber nach. Jeder kann die Welt ein bisschen verbessern... 

Jetzt bin ich aber ganz schön von meiner Frage abgekommen, ob ich jetzt mit Alk mehr Spaß habe oder nicht ? Ja, klar hab ich mehr Spaß! 
Muss mich das beunruhigen? Nein! 

Schaltet auch nächstes mal wieder ein wenn es heißt. "Hey Baby, heut ist dein Glückstag" "Fick dich selbst du Arschloch !" 


"Alles klar, wir sehen uns dann später! 



Euer icemann

Mittwoch, Januar 02, 2008

Zu kurz, etwas zu eng, mit Schal und einem Schuh !

Hallo und Frohes Neues,

ich hoffe ihr seid alle gut reingekommen und hattet einen guten Rutsch.

Heute gibts ein neues Feature, sozusagen die advanced edition des Blogs.
Eat this Dave H. :-)
Auch ich bin im neuen Jahrtausend angekommen. - MIT Bildern

Jetzt werden sich bestimmt Einige fragen was das wohl für ein komischer Blogtitel ist.
Gemach, gemach das werdet ihr schon sehen. A true Classic.

Silvester verbrachte ich zusammen mit Shamir, Karim und 17 weiteren Leuten im Deep in Heidelberg. Shamir legte dort auf und hat die Possy mal wieder mitziehen lassen.

Nach anfänglicher Skepsis ob das wohl das richtige für Silvester sei, zerstreuten sich schnell alle Zweifel, als wir wie im Jugendherbergsstil erstmal auf unserem Hotelzimmer 1 1/1 Flaschen Vodka genossen haben haben. (Es waren alle Coolen in unserem Zimmer, auch die Mädchen)

Dananch gings so gegen 21.30 Uhr los in den Club.

Jetzt stellte sich natürlich die klassische Getränke-Frage, (was- war klar, nur wieviel und wer ?)
Im Endeffekt waren wir dann 5 Jungs, plus Daniel der später kommen würde. Ok. Wieviel ?
Hmmm, 1l zu wenig, 2l zu wenig, 3l schienen angemessen. 200€ zu sechst, das ist ein fairer Preis.


Achtung, Bild 1

















Hier war noch alles in Butter. Das Bild ist etwas verzerrt, weil ich gerade um 0.20 Uhr die Treppe herunterkomme. Man beachte, daß wir zwei 1,5l Flaschen bekommen haben.

So, dann nahm der der Abend seinen Lauf.
Gute Party, nette Leute, (bis auf zwei Typen) gute Mukke, nett gedanced und getrunken.
Was will man mehr.

Diese zwei Typen waren aber zu geil. Haben am Anfang neben uns gesessen mit ihrem 6l Vodka Flaschenrest vom letzten mal. Beide die gestylten, coolen Bad Homburger feschen Jungenhaarschnitte, vom Klaus-Peter-Ochs-Imitat persönlich kurz vor der Party zurechtgezupft. Natürlich mit Stylosakko und weißem Hemd darunter. Da der linke Arm zu schwer war um das Glas ordentlich zu halten mußte ihn natürlich Stylo 1 immer im rechten Winkel auf seinem Knie abstützen und dabei ein möglichst dummbeutelhaftes Gesicht, a la

" Ey Baby, was gehtn heute noch bei uns" ziehen.

Dann erscheinen auch nach 24 Uhr auch noch zwei Klone, der eine mit einem Burberryschal in braun, schön eng und schwul um seinen Hals gewickelt und partout nicht ausziehend.

Na ja, auf jeden Fall gehe ich dann zu fortgeschrittener Stunde meinen Vodka "wegbringen," stehend in der Kabine zwei Leute hörend, wie sie gerade so Sätze bringen, wie
" Maaan, i fuckn ruck dis` partaay, yeaaaaah !"
oder auch
"Were gunna fuck dos` biaaaaatsches"
Hmmm, denk ich mir. Schwarze hab ich hier keine gesehen, klang auch nicht danach.
Heidelberg hatte ja auch Amis...
NEIN,
komm ich aus der Kabine raus, stehen mir die kleinen Bad Homburger Strichjungen im Weg und
labern sich dermaßen Eyyy-Ghetto-whackin-Nigga-shit-mäßig einen ab, daß mir schon fast die ersten Gläser Vodka hochkommen. Schnell Hände waschen und raus.... ahhhh ja, das ist schon besser. Back to the Party !
Der Rest ist Geschichte.
3l leer, Daniel der bei uns mitgetrunken hatte,bestellt noch ne 0,7er trinkt aber selbst wenig, weil seine Freundin ner Tussi, die sich mit ihm unterhalten hatte, den Drink ins Gesicht schüttet und danach von Türstehern nach draußen begleitet wird.
Das Ende vom Lied ist dann, daß ich um ca. 4 Uhr, als Karim schon weg war hinter dem DJ-Pult die falsche Jacke nehme, wohlgemerkt eine DAMENJACKE (von DJ Hildegard), braun tailliert, eng und kurz, MIT Schal, (wo ich doch nie Schals trage) draußen auf ein Taxi warte, noch mit Ansehen muß, wie Einer im Vollsuff fast von Selbigem überfahren wird, aber auch gleichzeitig merkend, daß das ja wohl kaum meine Jacke sein kann, aber weder die Kraft noch Lust hatte, nochmal reinzugehen.
Achtung Bild 2















Natürlich hab ich es weder geschafft mich auszuziehen, mich zuzudecken, noch mich meines linken Schuhs zu entledigen.
Achtung Bild 3















Zu allem Überfluß sehe ich, daß es Karim auch nicht viel besser getroffen hat.
Achtung Bild 4
















Aber das Bild der Bilder, daß sehen wir alle so, denke ich, ist dieses.

Achtung Bild 5
Also wenn so nicht der Quell des Lebens aussieht, dann weiß ich auch nicht !
Natürlich hatten wir bis ca. 18 Uhr abends noch Restalkohol.
Was uns dann gleich mal wieder auf die Idee gebracht hat, eine längere Saufpause einzulegen.
In den letzten Wochen war es schon relativ viel...
Das Ganze geht wie folgt.
Wir fangen am 10.01. an, wir setzten an Fasching 2-3 Tage aus, um dann wieder bis zum 7. März weiterzumachen, da ist mein 30. Geburtstag.
Um den Druck zu verstärken und den guten Vorsatz zu untermauern, werden wir das bestimmt mit einer kleinen Wette versüßen über die wir uns noch klar werden müssen.
In diesem Sinne.


Frohes Neues und haltet an eurem Vorhaben fest, ihr könnt es schaffen !


Greets
Tim
icemann

Freitag, Dezember 28, 2007

Merry X-Mas and a Happy New Year!

Guten Morgen liebe Blogleser, 

willkommen zu einer weiteren Ausgabe meines Blogs. 

Die Weihnachtstage sind vorbei, wir haben alle gefressen, als gäbe es kein Morgen, um uns jetzt wieder vorzunehmen im nächsten Jahr abzunehmen, mehr Sport zu machen und uns gesünder zu ernähren. Dazu komme ich im späteren Verlauf nochmal zurück.

Ich möchte euch erstmal gerne was über meine letzte Woche erzählen. 
Karim und ich luden mal wieder zu unserer, diesmal 4th Annual, X-Mas Party ein. Dem Ruf sind viele gefolgt, die Wohnung war praktisch mit ca. 35 Leuten voll. Wir hatten alle viel Spaß, es gab massig zu essen, Karim und mein famous Chilli, plus Salate etc. sowie natürlich Vodka, Bier und Havana Club in rauen Mengen, obwohl wir nicht mit Shamirs sechs Eishockeyleuten gerechnet hatten. Die haben sich dann aber auf Zuruf nochmals Alk besorgt. Leider konnten nicht alle kommen, die wir eingeladen hatten. David B., Pit und Kay, Emu und Axl aus der alten Frankfurter Runde, sowie Daniel Schweizer, mein Pokerkumpel aus Luxemburg. 
Nichtsdestotrotz haben wir gut gefeiert, die letzten Stunden verschwanden bei mir im Dunst. Eine Dame hat auf der Komode im Flur getanzt, 3 Männer haben dann ihre Moves versucht, die Küche sah aus, als wäre eine Gruppe von 10 Kumpeln direkt aus dem Schacht hier durchgekommen, ein Typ ist gleich zweimal umgefallen, ein Taxi wurde bezahlt und wieder leer weggeschickt, Karim, der um 3.15 Uhr die letzten Leichen rausschmeißt, bevor die noch alle in der Badewanne pennen, eben alles was eine Party so lebendig gestaltet. Nur die Kotzerei hat (zum Glück) noch gefehlt. Es ist eben auch immer wieder schön, Leute zu treffen, die man nicht so gut kennt oder nicht mehr so oft sieht. 
Ich denke an McKing und Dave H. Nochmal, danke an alle, die da waren und hoffentlich auch ne gute Zeit hatten. 

Mittwoch, den 26. gings dann ins Living. Karim, David und ich hatten uns für 19.45 Uhr verabredet, es sollte ja After Work sein, war natürlich nix los. Wir also erstmal ins Meatpackers, ne Kleinigkeit essen, dazu Mojito. 
Um 22 Uhr rüber, nicht viel voller geworden. Dann erstmal noch was trinken. Dann treffe ich Jenni, eine Exkollegin mit einer Freundin von ihr. Sie ist schon eine Süße... Wir hangeln uns mit Bier uns Mojito so durch, bis das Licht angeht. Wat nu ? 
Karim hatte keinen Bock mehr, Dave und ich noch in so ne Kellerbar, wo wir die letzte Woche schonmal reingeschleppt wurden. Mojito 10.-€ ! Nicht viel los, dann erstmal zum Hamburger am Turm, zwei Burger essen, dann ins Monza, wo sie uns (komischerweise) nicht reinlassen wollten.
Hmmmm, was gibt`s denn da noch um die Ecke. COOCKI´S !!!!!!!!!!! ICH WEISS, nüchtern könnte sowas nie passieren, waren wir ja auch nicht mehr ganz. Mukke ok. Leute so, wie man sie sich im Cookies vorstellt. Dave hatte dann irgendwann keinen Bock mehr, ich kein Geld mehr. Hab mir noch 50.-€ geliehen, um mich dann noch kurze Zeit später von zwei schwarzen Damen (wohl Nutten) anlabern zu lassen.... Hmm, das war irgendwie nix für mich. 
Dann doch lieber mit dem Taxi nach Hause ins Bett. 120€ ärmer. 

So nun nochmal zurück zu den Vorsätzen fürs neue Jahr. Hier ein paar Tipps, wie das funktionieren kann, was ihr euch vornehmt. (Inspiriert vom Buch " Wie besiege ich meinen inneren Schweinehund") 

1. Realistische Ziele setzten. Die auch kontrollierbar sind. 
2. Klein anfangen, dafür mit sicherem Erfolg arbeiten. 
3. Ziele klar definieren, da das Gehirn Vorsätze wie, "gesünder essen" nicht verarbeiten kann. Stattdessen sollte es heißen, " Ich esse nur einmal die Woche Fleisch." 
4. Sich selbst belohnen, wenn man durchhält. 
5. Konstanz und Regelmäßigkeit an den Tag legen, nur dadurch werden im Gehirn Nervenbahnen gelegt, die wiederum dafür sorgen, dass das antrainierte zum Automatismus wird. 
5. Den Umfang stetig steigern und darauf achten, dass man sich kein negatives Beispiel an Anderen nimmt. 
6. Man ist über dem Berg, wenn man bei Auslassen der neuen Handlung nicht nur ein schlechtes Gewissen hat, sondern es einem sogar FEHLT. 


Das ist ein langer Weg, aber ich wünsche Allen viel Erfolg dabei. 


Guten Rutsch und danke, dass ihr mir im letzten Jahr die Treue gehalten habt. 



Euer icemann Tim

Mittwoch, November 14, 2007

Once upon a (sick) time !

Herzlich willkommen,

zu einer Spätausgabe aus dem Reich der kranken Märchen. 

Es war einmal ein kleiner Junge, nennen wir ihn Timmen, der mit seinen beiden besten Freundinnen, nennen wir sie Tallylein und Katrinchen, verabredet war, um sich ein pseudo-blind-date, nennen wir es einmal Löckchen, zu genehmigen. 
Ihr müsst wissen Timmen war ein wenig angepisst, weil er heute einen Großteil seiner Onlinebankroll mit sicken Händen verloren hat... Sowas kann der kleine Timmen gar nicht ertragen!!! ABER der Kleine versucht ja aus allen Lebenslagen das Beste rauszuholen. 
Also trifft er sich gegen 19.30 Uhr in einer (Afterwork)-Bar, nennen wir sie einmal Teuro-Dehli. 
An der Garderobe stehend fällt ihm die Flut von männlichen Anzug-und Schlipsträgern auf, die vor Spießigkeit nur so strotzen und verhindern überhaupt irgendwelche weiblichen Geschöpfe zu erspähen. Tallylein hatte den kleinen Timmen schon vorgewarnt, dass Löckchen jemanden (ein männliches Wesen) mitgebracht hat. Na ja, ist nicht schlimm, weil der kleine eine Mischung zwischen Samweis Gamdschie und einem hypernervösen-sich-nicht-geradeaus-äußernden-(leider)-MISERABEL-tanzenden-sich-ständig-duckendem-Etwas mit einem $2-haircut ist, was nur entfernt an einen richtigen Mann erinnert. ABER der kleine Timmen findet, dass er trotzdem sehr nett war.
(Die Frauen wissen wohl, wie das gemeint ist.) Gut, man isst also... dann geht es in Nähe der Tanzfläche, um zu sehen wie Gehirnamputierte und deren Freunde e.V. versuchen, mit den gegebenen Möglichkeiten einen Fuß vor den anderen zu setzen, um so etwas ähnliches wie einen Tanzschritt hinzubekommen. ES ist die Tragik an sich! MÄNNER, die zweifelsohne genug Geld in den diversen Geldanhäufungszentralen Frankfurts (Banken) erwirtschaftet haben, zuzusehen, wie sie bei einer banalen aber doch mehr als diffizilen Sache, wie dem Tanzen, offensichtlich kapitulieren müssen.
(Da nützt weder Alkohol, noch ein Harvard-, oder Yale- Studium) Timmen ist aber nicht männerfeindlich, also entgehen ihm nicht die 4-6 Euro-Asia-Nutten, die zuvor Katrinchen in der Damentoilette gesehen hat, wie sie ihre Schlauchmöpse in die richtigen "Wege" geschoben haben. 
Na ja, dazu kommen dann noch die 4-5 "weiblichen Pärchen" an der Bar sitzend, hoffend, ein paar dumme, finanzkräftige-Big-Spender-Dummbatz-Schlipsis für den Abend zu finden die die flüssige Nahrung bei seichtem Small- bzw. Anmachtalk zur Verfügung stellen, um dann hoffentlich mit Naturalien dafür entschädigt zu werden. (Wer`s glaubt) Die können oft auch nicht tanzen... na ja aber da in dem Etablissement ein Frauenanteil von ca. 23% vorherrscht, fällt das nicht weiter ins Gewicht, viele Männer merken es ja eh nicht. 
Soo, ja zum Glück können ja Katrinchen und Tallylein tanzen, das gefällt Timmen sehr und er genießt es. IHR wisst ja alle, Frauen mögen komischerweise Männer, die mit anderen Frauen verkehren, da sie so offensichtlich interessant wirken, frei nach dem Motto, "der macht irgendwas richtig." Währenddessen machen sich schon zwei weitere schmierige, ölige Pizzen an Löckchen ran und labern sie respektive voll. Timmen hat schon mit der Sache abgeschlossen, als ihm Katrinchen noch zu allem Überfluss erzählt, Löckchen hätte mit dem Samweis-Klon SEXUELL verkehrt !!! SIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICCCCCCCCCCCCCCCCCKKKKKKKK denkt sich Timmen und ist etwas schockiert. Gerät die Welt aus ihren Grundfesten ??? (Herr der Ringe) 
Na ja egal, es sind ja genug andere Frauen hier, die es offensichtlich auch mal wieder vertragen könnten. Leider verlassen seine liebsten Freundinnen Timmen um 22 Uhr. Er möchte aber noch nicht gehen, im Gegenteil, er hätte Lust mal zu richtig guter Musik zu tanzen. Leider ist die Attrappe von einem DJ mit 4-Euro-nicht-UVB-Sonnenschutz-Brille nur in der Lage innerhalb von 4 Stunden alle Kommerzhouse-Sachen zwischen 3-5 mal zu spielen... Das wars dann. 
Was ist das überhaupt für ein Laden, in dem man auf dem Weg zum Klo von 10 Frauen regelrecht angeglotzt wird. Der Kleine fragt sich, was die Frauen wollen? Einen, der die Drinks ausgibt, der sie (heute) durchknallt, den Mann fürs Leben, eine Beziehung, ein gesichertes Einkommen inkl. Familie, damit sie sich keine Sorgen mehr machen muss, einen blöden Plausch oder doch nur ein kleines Spielchen ?? 
Witzigerweise macht es Frauen auch noch mehr an, wenn man sie erstmal gar nicht groß beachtet. Das findet der kleine Timmen an sich befremdlich. Er geht bei 2 Vodka Red Bull und ca. 6 großen Radlern in sich. Als er sich dann zu den besseren Housetracks bewegt, von tanzen kann keine Rede sein, fällt ihm ein dummes Schlipsi-Arschloch auf, dass mit Mühe seine scheiß Krawatte abgenommen hat und nun meint, in seinem Einzugsbereich tanzen zu müssen und ihn ständig anzurempeln. Da wurde der kleine Timmen sehr böse und hat den Schlipsi mal gefragt, ob er nicht Lust hätte draußen die Vor-und Nachteile von Stocks, Bonds und Risikokapitalversicherungen zu erörtern. Natürlich brachte der dichte Finanzverwalter keine gescheite Antwort heraus. 
Ach so, zurück zu Löckchen, Timmen hat sich ein wenig mit ihr unterhalten und stellt fest, dass sie das gleiche Parfüm, wie eine Ex-Freundin hat, nennen wir sie Sabrinchen. Das verwirrt den Kleinen... außerdem erinnert sie ihn an seine erste Freundin, Mellilein... Hmmm, zu viele Indifferenzen, denk er sich. Ist aber alles egal, weil Löckchen leider etwas Mundgeruch hat, was Timmen gar nicht passt. Es lag wohl auch nicht am Humburger, den sie vorher verspeist hatte. Er mag es, wenn Frauen gut riechen. Es leben die Pheromone und das Kaugummi! Weiter... Er merkt, dass zwei Damen Blickkontakt aufnehmen und nicht abgeneigt sind. Der Timmen ist aber keiner, der einfach so Individuen des anderen Geschlechts in einer Aufreißerbar anspricht, also sucht er jemanden, der noch die Muße besitzt ihn evtl.. in einen kleinen aber feinen Club, nennen wir ihn Unnitay zu begleiten, um noch noch richitge Musik zu hören. 
Wie zu erwarten war von seinem Loft-Mitbewohner, nennen wir ihn Karimchen, keine Hilfe zu erwarten, da er gerade an 34 Tischen und 4 Monitoren Limit-Hold-Em zockte. 

Er trifft aber zwei sehr nette Damen an der Garderobe, die mal richtig cool waren, leider gingen sie, bevor er ihre Nummern kriegen konnte... Tja, Timing ist nicht immer Timmens Stärke. 
In diesem Sinne. Wenn ihr die Chance habt, nutzt sie, sie kommt vielleicht nie wieder. 

Die Weisheit der Geschicht. Man kriegt das, was man nicht will und sucht das, was man nicht kriegen kann. 


Und wenn er nicht gestorben ist, dann sucht er noch heute :-)



Euer Tim

Dienstag, Oktober 16, 2007

Ich geh (nach) Baden !

Guten Tag,

wieder einmal aus der Sendezentrale, heute gibt`s einen kleinen aber feinen Blog aus Baden bei Wien. 

Hier fand das EPT Turnier statt, das ich nicht gespielt habe. 
Die Cash Games sind mit die besten in Europa. Deshalb bin ich da aufgeschlagen. Wie der Titel schon verrät ist es nicht allzu gut gelaufen - moneywise - 
Aber wie heißt es doch so schön im Pokerjargon. Es kommt nicht darauf an Geld zu gewinnen, sondern die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Gewinn kommt dann automatisch. 

Der erste Tag fing noch ganz gut an. In der ersten Session NLHE machte ich in 80 min ein Plus von 500€. Ok. Dann gings zum essen und später an einen PL-Omaha Tisch, der für mich sehr trocken lief. Das sollte den "Tone setten". Das ist neudeutsch (eng. set the tone) Ein schöner Ausdruck, wie ich finde... d.h. so was ähnliches wie Richtung angeben für eine begrenzte Zeit oder auch Stimmung o.ä. Im Deutsche schwierig zu beschreiben. Na ja will heißen, ich saß Stunde um Stunde an diversen NLHE- oder PLO-Tischen, konnte kaum Pots gewinnen, nicht mal eine richtige Hand finden. 
Es ist die Frage, was schlimmer ist, den ganzen Abend / Tag nichts spielbares zu finden, abzublinden und zu limpen oder diverse bad beats einzustecken. Ich weiß es nicht ? 
Ich habe sogar, wie ich finde, gutes Poker gespielt, mich nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiterhin an meinem Spiel festgehalten. Das war positiv. Ich habe nicht getilted und bin geduldig und ruhig geblieben, wie fast immer... 
Alles in allem habe ich in drei Tagen 3700.-€ verloren. Für das Limit durchaus ein vertretbarer Verlust, wenn ich mir die Leute links und rechts neben mir anschaute, die so gesteamt haben, dass sie in 30 min. 4000€ los waren. Und dann das andere Extrem, Leute bei denen es innerhalb von 45 min. von 1000 auf 8000€ hochgeht. Tja, kann man nichts machen. 
Eigentlich hatte ich ja vor bis Samstag zu bleiben, habe mich dann aber Dienstags Abend kurzfristig entschieden, mir das hier nicht mehr anzutun und mit dem Nachtzug nach Hause zu fahren. 

Aber es war mal zumindest wieder schön Benni und die Jungs zu sehen. Herr Schweizer war auch da. Also das war noch das positivste. 
Online gestaltet es sich momentan eher schwierig. Ich komme nicht so recht vom Fleck, aber auch da ist es ähnlich, ich spiele sehr gut und werde nicht so recht belohnt. 
Ich spiele jetzt seit relativ kurzer Zeit bei Betfair die PLO-Partien und habe 9 bad beats eingesteckt und nur 1 ausgeteilt. Tja. Gut Ding muss offensichtlich Weile haben!

Zumindest die Live Partien in Wiesbaden und beim Achim sind ganz gut. Irgendwas muss ja laufen :-) 

Also bis dann.


Euer Tim

Samstag, September 29, 2007

A.N.T.S.C.D. Part Three

Hallo, 

willkommen zu einem weiteren Part aus der Reihe (A....D) Heute fasse ich zusammen. 

Zwei Tage Living (Mittwoch und Freitag) und da sind schon wieder Sachen vorgefallen, pfuiiiii. 

Hier also ein kleiner Ratgeber über die NO-GO`S für Mann und Frau. 

1.) 
MÄNNER - bitte keine Männer mit Schals (sorry George) - bitte keine Männer mit Karrottenhosen - bitte keine Männer mit meterosexullen Frisuren (GEHT Heim, BIIIITTTTE lasst es sein) - bitte keine Männer mit Jeans und Krawatten und oder Westen (Breakfast Club ist LANGE vorbei) - bitte keine Männer, die ihr Polo Hemd in die Hose stecken ! - bitte keine Männer, die mir beim Tanzen an der Hose reiben (aus welchen Gründen auch immer) - bitte keine Männer, die um 22 Uhr schon so dicht sind, dass sie auf der Toilette nur noch DRECK von sich geben - bitte keine Männer, die sich ZWISCHEN mich und eine Frau drängen, obwohl sie keinerlei Annahme dazu haben es besser zu machen, oder überhaupt irgend etwas zu erreichen - bitte keine Männer, die einen unnötig anrempeln, das macht nur unnötig aggressiv ! - bitte keine Männer, die einem an der Hüfte fassen, um sich mal eben vorbeizuschieben - bitte keine Männer, die beim tanzen in die Hände klatschen (sorry Patrick) oder ihrem besten Kumpel auf den Arsch hauen und / oder pfeifen - bitte keine Männer, die nach zwei Bier nur noch " Alter, Alter" sagen ! - bitte keine Männer, die bei jedem House Lied die Hände, wie ein Vollspastiker in die Lüfte heben oder in den Boden bzw. in die Vertikale pumpen - bitte keine Männer, die beim (schlecht) tanzen versuchen den Text mitzusingen - bitte keine Männer, die um 2.45 Uhr auf die Tanzfläche stürzen und versuchen die Reste zu ficken, die noch da sind. 

Nun zu den... 
2.)
FRAUEN -bitte keine Frauen, die rumschreien, wenn sie mal ne Freundin seit drei Tagen nicht gesehen haben und sie dann "zufällig" in nem Club wieder treffen - bitte keine Frauen, die sexy tanzen (wollen) aber es leider gar nicht können (manchmal kann es nur die Freundin) - bitte keine Frauen, die zu JEDEM Lied den Standard-Langweilig-Mach-Ich-Immer-So-Schritt performen, sei es zu House, Black oder Schlager ! - bitte keine Frauen, die einen drei mal EINDRINGLICH anschauen, aber dann plötzlich ganz empört sind, wenn man sie mal vorsichtig antanzt - bitte keine Frauen, die tun als wären sie Prinzessin auf der Erbse... es gibt noch ANDERE - bitte keine Frauen, die zu fünft um eine Handtasche rumtanzen, das sieht reichlich dämlich aus - bitte keine Frauen, die an der Bar rumhängen und noch Ansprüche stellen (Beobachtung) - bitte keine Frauen, die schwarze Bhs zu weißen Oberteilen tragen... (ok. wir sind da nicht so) - bitte keine Frauen, die unter ihrem Rock oder ihrem Kleid noch eine schwarze Leggins tragen - bitte keine Frauen, die sich einen Drink ausgeben lassen und dann plötzlich zu ihren Freundinnen rennen (Beobachtung) - bitte keine Frauen, die ihre Haare 17-mal in deine Richtung schwenken, aber IHREN Arsch auch nicht in Bewegung bekommen - bitte keine Frauen, die einen Mann TOTAL interessant finden, nur weil er mit einer anderen Frau tanzt (Aber weh er tanzt alleine) 

Wie üblich habe ich einiges vergessen, also wenn euch noch was einfällt, schreibt mir doch und ich reiche es nach, also bis dann. 


Schlaft gut. 

Euer icemann Tim

Freitag, September 21, 2007

Immer wieder Bregenz ! (Part Two)

Guten Abend, 

es folgt der zweite Teil der Bregenz Reise. 

Heute mit dem 1000€ Freeze-out NLHE Turnier. 
Ähnlich wie schon gestern im 300€ rebuy Turnier plätschern die ersten Level so dahin. 
Werde zweimal auf Turn und River erfolgreich gechased und büße einiges von meinen Chips ein. 
Ich merke, das wird schon wieder so ein Krampfturnier. 
Als das mein Tisch aufgelöst wird, kann ich am neuen Tisch mit KK vs AQ auf 7000 verdoppeln (Avg. ist 9k), reraise einmal mit 99 und bringe sie mit einem Contibet durch. Bekomme AA reraise klein und floppe ein Set, werde aber nicht weiter ausbezahlt. Irgendwie auch ein Bad Beat :-)) Bei Blinds von 400-800 verliere ich ein wichtiges Race mit AK vs 33, mit dem ich mich gute über Avg. geschoben hätte, stattdessen geht die Tendenz nach unten. 
Und bin ein Level später mit 55 vs. KK all-in. Flop 5 9 Q, nice !!! Turn J, ohh ohh, River, ich hab`s schon geahnt 10. Der Herr macht Straße. Na ja, beklagen kann ich mich nicht, er hatte auch preflop die bessere Hand. 

Daniel ist auch schon raus, also geht`s erstmal zum schlemmen ins Casinoeigene Feinschmeckerrestaurant. 
Rinderfilet für 28.-€. Man gönnt sich ja sonst nix. Qualitativ aber hervorragend. Service mangelhaft... Die Liste fürs Cashgame sieht katastrophal aus. Das würde erst was in in ca. 90 min. werden, also heute mal ein wenig früher Feierabend und mal schauen, was morgen im Main Event geht. 

Heute geht`s im Main Event dann um viel Geld. Für den 1. gibt es um die 55k. In den ersten drei Levels gewinne ich vier Pötte, davon drei gegen Antonio Turrisi.
Die ersten beiden Hände schmeißt er noch für mein Riverbet weg, beim dritten mal wird es ihm zu bunt und bezahlt auf ein Board von J Q 8 4 A ein Oversized Bet auf dem River mit AJ gegen meine Pocket 44s. Ich habe geahnt, da er auf dem Turn ein Bet bezahlt, dass er AQ oder AJ hat. Soweit, so gut. 
Jetzt verliere ich relativ teuer AK vs A5 auf ein 7-hoch Board. Ich habe die Hand nicht sonderlich gut gespielt. Ich check-raise den Flop und checke dann den Turn und River als ein Flush-lastiges Board liegt. Hätte ich da auf dem Turn den zweiten Hammer ausgefahren hätte er sein 5er Paar gefoldet. 
Dann verliere ich einen Coinflip TT vs AQ, als ein short stack all-in raised, ich aber committed bin und verliere dann AA vs JJ all-in preflop gegen geflopptes Set. 
Tja, das war schneller als erwartet und etwas enttäuschend dazu. Ich hatte hier schon mit einem guten Ergebnis gerechnet, das war eher das Gegenteil. Aber wie so oft ist es im Turnierpoker vor allem so, dass man nicht erzwingen kann und der (Poker)-Natur seinen freien Lauf lassen muss. (Geht ja auch nix anderes. ) 

Zumindest im Cashgame konnte ich noch was gutmachen, war ich also nur noch 100€ hinten trotz 3900€ buy-in für Turniere. ...Wäre da nur nicht dieser 24-h cardroom gewesen, der mehr an ein verranztes Etablissement anderer Art erinnert hat, an dem wir noch auf dem Heimweg ins Hotel vorbeigefahren sind. 

Mussten wir natürlich noch rein und jeder nochmal 500-800€ abladen... Schwamm drüber. 

Bis zum nächsten Mal. Shuffle up and Deal! 


Euer icemann

Mittwoch, September 19, 2007

Immer wieder Bregenz ! (Part One)

Hallo liebe Blogleser und willkommen zu einer neuen Ausgabe meines Blogs, 

heute mal wieder aus dem schönen, na ja diesmal eher verregneten Bregenz.
Diesmal bin ich mit Daniel Schweizer, aus dem schönen Luxemburg kommend, in Bregenz um hier die Bodensee Poker Championship zu spielen. 

Das ganze fängt erstmal doof an, da zur Zeit mehrere kleine Messen im Umkreis sind, mußten wir uns ein Hotel 14km entfernt buchen. So als Großstadtmensch denkt man halt, na ja kein Problem so 14 km über die Autobahn sind ja schnell zurückgelegt. Von wegen. Ich komme also erstmal mit der Bahn in Bregenz an und nehme mir ein Taxi und wir fahren und fahren durch den BREGENZERWALD. Tja ist wohl nix mit Autobahn... Normalerweise hätte ich fürs Taxi alleine 45€ gezahlt. Die Dame war gnädig und hat mich für 35€ hin und zurück genommen, weil ich mich nur kurz umziehen wollte, da das 1. Turnier schon bald anfingen würde. 
Daniel kam erst einen Tag später an und um uns da Elend mit der Fahrerei zu ersparen buchte ich uns in eine kleine Pension eine 10 min von Bregenz entfernt ein. Kam ich also dann noch gerade recht zum 1. Turnier, ein 800€ NLHE Freezeout. Struktur am Anfang rel. slow, später dann etwas steiler, aber im Rahmen. Ich fange verhalten an, gewinne hier und da ein paar kleinere Pötte, einen etwas größeren mit gefloppten zwei Paar KQ gegen ein offen. AK. und einen netten Pot mit AA gegen einen all-in Spieler und einen weiteren Dümmling, sowie eine geturnte Straße, in der ein All-in Spieler reinrennt. Gute Sache. Doppelt Avg. Stack. 
Jetzt kommt DIE Hand des Turniers. Die Blinds sind 300-600. Avg. Stack ist 13k, ich habe 29k. Zwei Spieler limpen, ich habe KK. und raise NUR auf 2000. Die Blinds folden, Ivo Donev, einer der Limper moved mit viel Tam Tam mit 21k all in. Andi Krause schmeißt seine letzten 800 nach. Normalerweise ein insta call. Jetzt überlege ich... Ivo ist ein wenig angefressen, weil ich ihm die letzten beiden Pötte abgenommen habe. Allerding muss er sich fragen, warum ich nach zwei utg limpern nur auf 3k raise. Er macht ein wenig Show, tut gelangweilt und murmelt rum. Er sollte wissen, dass ich bsp. weise mit TT, JJ, QQ oder AQ, AK MEHR geraised hätte um einen Spieler zu isolieren. Würde er sein tournament live mit AK oder JJ etc. riskieren gegen den einzigen Spieler am Tisch, der ihn busten kann ? Soo kenne ich ihn eigentlich nicht, aber was ich im nachhinein gehört habe, macht er es auf jeden Fall. Wenn ich folde, bin ich mehr als doppelt avg. kein Problem, wenn ich calle und gewinne, habe ich über 50k und könnte schön cruisen. Wenn ich calle und verliere, bin ich unter avg. mit 9k und müsste etwas fighten. Nach vier minütiger Überlegungszeit folde ich KK und zum ersten mal preflop in einem Turnier und schaue mit dann AQ (Ivo) vs A8 (Andi) an. SUPER gemacht... Ich habe ihm in dieser Situation eine größere Analysestärke zugetraut, mein Fehler. Das dumme an der Sache ist 1. Wenn ich mehr Chips habe, calle ich (nach Verlust im Avg.) wenn ich weniger Chips habe (nahe dem All-in) calle ich auch, nur die Menge der Chips zum jetzigen Zeitpunkt schienen mir mehr als genug, um einen tighten Fold zu machen. 
Wie ihr seht müssen viele Faktoren zusammenkommen um überhaupt in einem Turnier mal KK preflop zu folden. Es waren zwar einige, aber trotzdem nicht die richtige Entscheidung. Und wir wissen es, wenn man Fehler macht bestraft das der liebe (böse) Pokergott umgehend, indem er einen dann 2 1/2 card dead macht und man dann plötzlich nach einem eher rasanten Anstieg der Antes und Blinds mit KQ VS AQ all-in gehen lässt. Kommte nixxe und schon ist man draussen!
Ach so, 2. übrigens, Ivo Donev hat das Turnier auch noch gewonnen! Schön krätzig.

Cash Game Omaha ging ganz gut. Die Partien sind ordentlich und im Normalfall als Sieger zu verlassen, aber was ist schon normal? Immerhin 900€ plus. Redemption ! 

Da es mittlerweile schon rel. spät ist, fahre ich mit dem Taxi ins Hotel zurück und überlege nochmal, was ich da eigentlich im Turnier gemacht habe :-) 
Vielleicht wird`s dann morgen besser... 

Das zweite Turnier ist dann ein 300€ Rebuy Turnier, bei dem das Beste war, das ich nur einen Add-On a 300€ machen musste und dann ging es nach der Pause sehr schnell. Keine Hand bekommen, gehustled und gehustled um dann mit J6 im SB gegen 6 gelimpte Spieler auf ein Board von KK6 short stacked all-in zu gehen. Hätte fast geklappt, der 6. hatte erst den K :-)) Jut abgehakt... rüber zum Omaha Cash Game. 
Hier lief es bedeutend besser. Meine starken Hände haben gehalten und ich konnte immerhin ein Plus von 600€ verbuchen. Hmmm, warum spiele ich hier überhaupt Turniere ???!!! WEIL es Spaß macht und man halt für den 1. auch mal zwischen 25k und 100k bekommt.

Ach ja, stimmt Morgen dann mehr zum zweiten Teil, wenn es wieder heißt- 

"Guck net so, halt`s Maul, geh` weider !" 


Euer icemann

Montag, Juli 30, 2007

Ein Schloß am Wörthersee !

Willkommen liebe Leser, zu einer weiteren Ausgabe meines Blogs.


Heute berichte ich euch vom schönen Wörthersee. Genauer gesagt aus Velden.
Hier fand eine Turnierwoche statt, die ihren Main Event in einem 2000 € buy-in NLHE-Turnier fand. 
Doch der Reihe nach.

Da ich mich nicht rechtzeitig um eine passende Anreise, sprich eine Flugbuchung gekümmert hatte und ich zu spät bemerkte, dass ja Klagenfurt gerade mal 20km entfernt ist, blieb mir also nix anderes übrig, als mich 8h in den Zug zu setzten Das hieß dann im Klartext um 4.50 Uhr aufzustehen um 14.30 Uhr in Velden anzukommen. 

Das erste Turnier ging um 16 Uhr los, also nicht viel Zeit zu relaxen. Angekommen, checke ich erstmal ins Hotel ein und lege mich ein wenig aufs Ohr. Um 15.30 Uhr laufe ich zum Casino rüber. 
Es sind geschätzte 35 Grad und muss noch lange Hosen Tragen.

Heute steht ein 500€ -NLHE Turnier an, das mit 187 Spielern fast ausverkauft ist. 
Es fängt verhalten an, kann hier und da kleine Pots gewinnen und checke erstmal den Tisch ab. Nach 90 min. gewinne ich dann einen satten Pot all-in mit AA vs. KQ vs. QQ. Das beste ist, ich musste nur noch callen, die Action fand vor mir statt. 
Jetzt kommt eine komische Hand. Ein guter Spieler raised aus middle Pos. bei Bl von 200-400 auf 1200 ich flatcalle aus dem SB mit KK, um dann den Flop zu checkraisen wenn kein A fällt. Ich bin mir sicher, dass er ein conti bet macht. Jetzt mini-raised aber der BB auf 2450. Hähh? Der tighte Spieler überlegt länger und called dann. Wat mach ich nu? Der Spieler kam gerade erst an den Tisch und so ein Play sieht meistens aus wie AA, KK... AK suited aber schon selten. Hmm, ich entscheide mich erstmal nur zu callen und den Flop abzuwarten. Der da A-Q-6 kommt. Bäääh, das sieht nicht so gut aus. Ich checke, der re-raiser checkt auch, sowie auch der tighte Spieler. Analyse- AAA hätte gecheckt, der Tighte checked alles hinterher, was kein Set ist. Turn ist die T. Es wird nicht besser. AA, AQ,TT schlagen mich. Wenn jemand AK gehabt hätte, wäre ein Flop-bet die Folge gewesen. 
Analyse- Entweder habe ich irgendwie die beste Hand oder ich laufe gegen ein Monster ! River 2. Ich checke wieder um dann ggfls. bei einem Bet zu entscheiden, ob ich gegen Nix oder ein Monster spiele. Check-check und showdown. Reraiser hat schlecht gespielte JJ und Caller 99. Danke zu mir.
Ich bin im ganzen Verlauf des Turniers über Avg. bis zur folgenden Hand. Bl sind 800-1600. Ich habe 27k. Looser Spieler raised auf 4500, nachdem er aussah, als wolle er nur callen. Alle folden, ich finde 77 und calle vom BB. Flop kommt gut für mich 6c-6d-3c. Es ergeben sich für mich drei Möglichkeiten. Checken um dann zu raisen, dann bin ich aber für meinen ganzen Stack commited und nicht happy, wenn ich gegen KK renne. Checken, um zu callen und den Turn abzuwarten. Schlechteste Alternative, bekomme keine Information über die Hand und jeder Turn kann mir das Genick brechen. Dritte Möglichkeit selber anspielen und den Spieler zu einem Fold von AK oder AQ zu bringen. Gedacht getan, im Pot liegen mit BL und Antes 11900. Ich bette 9k. Etwas viel, wie ich im nachhinein finde. 7k hätten es auch getan. Er moved relativ schnelle all-in. Scheint etwas nervös und zündet sich gleich eine Zigarette an. Hmm... eher schwach, vielleicht aber nur ein Draw. Selbst wenn. Falls er KQc hat, bin ich leichter Underdog. Würde er hier mit AK all-in raisen? 88 oder 99 ist eine Möglichkeit. Nach langen Überlegen entschließe ich mich die Hand zu folden und mir 14k übrig zu lassen. 
Wenig später bin ich mit 10k all-in mit 55 vs AK vs AJ. Natürlich A auf dem Flop. Und tschüs. 29. Platz bei 20 Plätzen, die ausbezahlt werden. 

Die Cashgame-Liste ist lang und so richtig Bock habe ich auch nicht mehr. Also geht`s zurück ins Hotel, lese noch und schlafe mich aus für morgen.
Um 9.30 Uhr geht`s zum Frühstück, danach ans Strandbad. 90 min in der prallen Sonne reichen mir. Nette Mädels übrigens überall. Ist doch mehr los, als ich gedacht hatte.
Wieder im Hotel angekommen, lese ich noch auf dem Balkon und geh dann so um 18 Uhr rüber ins Casino, wo ich heute nur Cash Game spiele, das Stud-Turnier spare ich mir. 

Ich nehme an einem 5-10 PLO Tisch platz. Das Spiel ist relativ loose, nur bekomme ich keine Hand. Dann finde ich K-K-Q-9 ds. Es wird geraised und 6 Leute callen. Der Flop kommt Kc-Jc-6s. Ein tighter Spieler betted Pot, ich reraise Pot und er geht mit 680€ all-in. Ich calle. Turn 2 River Ac. Das ist ein shit river. Sowohl Straße, als auch Flush möglich. Ich zeige Set und er mucked. Jut so. 
Bin am Ende 1600€ vorne, als der Tisch zusammenbricht. Gerade als ich im Begriff bin aufzustehen, setzten sich 4 neue Spieler an den Tisch. 
Ich verringere mein Table Stake auf 500€, da neuer Tisch. Möchte jetzt defensiver spielen und das Plus kontrolliert ausbauen. Nix da. Erste Hand. K-9-J-Q ein mal suited. Raise Pot, werde gereraised. auf 140€. Calle, Flop kommt 9c-2-Tc. Er spielt Pot, ich raise ihn all-in. Call. Turn Jc-River Qc. Er zeigt Ac-As-6h-5d. Nut Flush gewinnt. Tolle Wurst, na ja dann stehe ich auf und cashe meine 1000€ und komme morgen wieder. 

Am nächsten Tag steht das Satellite zum Main Event an. 200€ buy-in plus Rebuys. Davide aus der Frankfurter Runde ist mittlerweile auch angekommen. Ich verbrate gleichmal zwei Rebuys, als ich mit Flush vs Full House verliere. Ich gewinne zwei entscheiden Pots. Einen mit TT auf ein Board von 8-9-6-T all in gegen den Preflop raiser und check-raise auf den Flop. und den zweiten mit QJ vs AA vs KK als ich raise und die beiden als short stacks all-in gehen. Das Board kommt K-T-6-9-2. LOL SUCKOUT. 
Danach bin ich über den ganzen Verlauf fast doppelt Avg. und bekomme mein Ticket für den Main Event. Immerhin 1200€ gespart. Danach gehen Davide und ich noch in ne Bar und bestellen diverse Runden Bier und Mojito, dann noch nen kurzen mit den zwei netten Bardamen, sowie zwei anderen Mädels, die neben uns saßen. Die haben sich noch nicht mal ordentlich bedankt. Sowas, wie werden denn heute die Mädels erzogen ? So um 4 Uhr geht´ s dann ins Hotel, schlafen, dass wir für den Main Event fit sind. 

Nach dem Frühstück chillen wir ein wenig und spielen 7-Card-Stud auf dem Balkon. Dann geht`s rüber ins Casino. 
Beim Main Event sind immerhin 191 Spieler dabei, d.h. für den Ersten fast 100k. Nicht schlecht, für zwei Tage Arbeit. In der 7. Hand bekomme ich AhAd auf dem Button. Ein guter Spieler raised zuvor auf 300, ich reraise auf 800. Er reraised auf 2000. Wunderbar, denke ich mir, jetzt flatcallen und dann auf dem Flop oder Turn die Kohle reinbekommen. Er könnte jetzt stutzig werden, wenn ich nochmal raise. Flop kommt Jh-8h-9d. Nicht der aller beste Flop für meine Hand, aber jut. Er checked jetzt, ich bette 3200. Er called. Hmmm, interessant. Mit welche Hand würde er so spielen ? KK oder QQ hätte er wohl selber angespielt. AK hätte er gefolden. Spontan fällt mir hier jetzt TT ein. Vielleicht auch JJ. Ich hätte an seiner Stelle damit aber gereraised. Es war genug Geld im Pot. Wie spielen mit einem 10k starting stack. Der Turn kommt 4h. Nicht sehr gut für mich, wenn er TT hat. Allerdings muss er jetzt Angst for dem Flush haben. Er checkt. So oder so, checke ich hinterher. An der Stelle sehe ich nicht, wie er ein Set oder die Strasse folden kann und ich habe den Nut Fl Dr. also checke ich auch. Der River ist die Ts. Er checked wieder. Hmm, der River hat ihm nicht gefallen... Vielleicht gibt er mir QQ, somit hätte ich die Straße gemacht. Ich bette also vermeintlich für Value 3700. Er überlegt lange und folded dann. Interessantes Spiel! Er meinte kurz nach der Hand, ich hätte mit dem River gewonnen. Hab ich irgendwie schon, aber nicht so wie er dachte :-)) Ich wollte ihm nach dem Turnier noch nach seiner Hand fragen, hab ihn aber leider nicht mehr gesehen, werde das aber Ende August in Bregenz nachholen. Bin sehr gespannt, was er da hatte.
Gut ich bin dann erstmal auf 16k hoch, nur um dann die nächste 2h keinen einzigen Pot zu gewinnen. Dann gewinne ich mal wieder AA gegen ein all-in von K9 und QQ, laut Spieler, der seine Hand aber nicht gezeigt hat und auf ein Board von J-J-J-9-K kein kleines Bet auf dem River bezahlt, schwer zu glauben, da er auch den Turn zu mir gechecked hat. Hier habe ich vielleicht nicht optimal gespielt, ich hatte nur noch 9500 mehr und der QQ-Mann called 3200 all-in cold. Wenn ich hier reraise, bezahlt er vielleicht auch. So gewinne ich nur einen 10k Pot. Ich checke den Flop und Turn. Nächster Fehler, ich gehe von einem falsche Read aus. Ich gebe ihm AK und nicht QQ. 
Jetzt ist wieder Dürre angesagt, muss für reraises jeweils Hände folden. Jetzt raise ich mit QQ ein button caller. Flop kommt J-8d-td. Ich bette 1600 in einen 2200 großen Pot. Turn ist ein Blank. Ich bette 3200. Er called wieder. Mittlerweile glaube ich nicht mehr die beste Hand zu haben. River A. Toll. Ich checke, er betted 2k in einen 12k Pot. Gut, call. JJ zeigt er mir. Klar! All-in bin ich dann mit AQd vs JJ nach einem raise auf 1200 und meinem 8k all-in. Flop J. CYA!

Das anschließende Cash Game ist mehr als zäh. Guter Tisch zwar, aber wer ein set 6s mit fl draw nicht gegen Bauchschussstrasse gewinnen kann hats schwer ! Mache 400€ minus, nachdem auch Davide rausfliegt, haben wir genug und fahren dann am nächsten Tag stolze 8 Stunden nach Hause. 
Staus noch und nöcher... In der Endabrechnung bin ich dann 500€ hinten. Ok. aber natürlich nicht genug. 

Na ja Ende August geht`s dann nach Bregenz, das ist die nächste Station für mich. 


Macht`s gut bis dann. 


Euer Tim